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Erfolgreiche Schweizermeisterschaften für die Ostschweiz: Drei Titel, zahlreiche Podestplätze und WM-Selektionen

Am vergangenen Wochenende fanden in der AXA Arena in Winterthur die Schweizermeisterschaften sowie die NSW Trophy im Akrobatikturnen statt. Für das Regionale Leistungszentrum Ostschweiz Akrobatikturnen (RLZO Akro) war es ein äusserst erfolgreiches Wochenende mit mehreren Schweizermeistertiteln, Podestplätzen und als Höhepunkt der Bekanntgabe des Nationalteams für die kommenden Weltmeisterschaften.

Während der dreitägigen Meisterschaften, die mit internationaler Beteiligung aus Portugal und Deutschland auch als NSW Akro Trophy durchgeführt wurden, überzeugten die Athletinnen und Athleten mit starken Leistungen in sämtlichen gestarteten Alterskategorien und kehrten mit mehreren Titeln und Podestplätzen nach Hause zurück.

Schweizermeistertitel in mehreren Kategorien

Einmal mehr hat das RLZO Akro seine Spitzenposition im nationalen Vergleich unter Beweis gestellt. Mit dem Gewinn des Senioren-Mannschaftstitels sicherte sich das RLZO Akro den Schweizermeistertitel bereits zum zweiten Mal in Folge und zum dritten Mal in der vierjährigen Geschichte dieses Teamwettbewerbs.

Elin Fischler (16, Jonschwil) und Mattia Sciara (17, Sirnach) zeigten drei atemberaubende Übungen und gewannen zusätzlich die NSW Trophy in der Kategorie Junioren Mixed-Paar. Leylani Lechmann (10, Gossau), Ariana Berisha (14, Winterthur) und Timea Spielmann (15, Seuzach) überzeugten in der Kategorie Pre-Youth-Gruppe und durften sich bereits am Samstag Schweizermeisterinnen nennen.

Die Youth-Damengruppe mit Iida Collenberg (12, Winterthur), Shanna Fröhlich (17, Arnegg) und Lorena Ochsner (17, St. Gallen) durfte sich nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen in einem starken Teilnehmerfeld als Vize-Schweizermeisterinnen feiern lassen.

Mit persönlicher Bestleistung konnten Lou Grunder (12, Teufen) und Anton Krüger (19, Oerlikon) den zweiten Rang in der Kategorie Junioren Mixed-Paar erreichen. In der Pre-Youth-Damengruppe konnten Erin Laasner (10, Winterthur), Sarah Pfister (14, Gossau) und Anelia Hutter (13, Niederwil) als Belohnung für einen tollen Wettkampf die Bronzemedaille entgegennehmen.

Das Aspire-Duo mit Junia Langenegger (8, Gais) und Shania Hutter (14, Berneck) zeigte an beiden Wettkampftagen saubere Übungen und verpasste das Podest nur knapp.

Leider mussten zwei Teams auf einen Start verzichten. Das Damenpaar mit Malin Langenegger (10, Gais) und Laura Notter (14, Andelfingen) sowie das Senioren-Damentrio mit Emma Fischler (16, Jonschwil), Fabia Schloss (18, Schachen) und Alyssia Solidoro (16, Gossau) konnten verletzungsbedingt nicht teilnehmen. Beide galten in ihren Kategorien als aussichtsreiche Favoriten auf den Schweizermeistertitel. Ihr Ausfall verhinderte möglicherweise weitere Spitzenresultate.

Die Resultate unterstreichen die Breite und Qualität der Vereinsarbeit und zeigen die erfolgreiche Entwicklung der Athletinnen und Athleten über alle Altersstufen hinweg.

WM-Teams bekannt gegeben

Zum Höhepunkt des Wochenendes wurde das Schweizer Nationalteam für die Weltmeisterschaften im September 2026 in Pesaro (Italien) bekannt gegeben. Vom RLZO Akro wurden gleich acht Athletinnen und Athleten für die Weltmeisterschaften selektioniert:

• Senioren-Damengruppe – Emma Fischler, Fabia Schloss und Alyssia Solidoro

• Junioren Mixed-Paar – Elin Fischler und Mattia Sciara

• Youth-Damengruppe – Iida Collenberg, Shanna Fröhlich und Lorena Ochsner

Ebenfalls wurden acht weitere Athletinnen aus Zürich in den Kategorien Juniorinnen-Gruppe, zweite Youth-Damengruppe sowie Youth-Damenpaar nominiert.

Die zahlreichen Selektionen bestätigen die hohe Qualität der Athletinnen und Athleten sowie der Trainerinnen Joana Patrocinio und Sina Lippert und stellen einen weiteren Höhepunkt eines äusserst erfolgreichen Meisterschaftswochenendes dar.

Mit Blick auf das Wochenende sagen die beiden stolzen Trainerinnen:

„Die Schweizermeisterschaften waren für uns als Team ein grosser Erfolg. Die erfolgreiche Verteidigung des Mannschaftstitels, zwei weitere Schweizermeistertitel, zusätzliche Podestplätze sowie die zahlreichen WM-Selektionen sind das Resultat harter Arbeit und grossen Engagements. Natürlich bedauern wir es sehr, dass zwei weitere starke Teams verletzungsbedingt nicht antreten konnten. Insgesamt dürfen wir jedoch auf ein ausserordentlich erfolgreiches Wochenende zurückblicken und freuen uns bereits auf die Weltmeisterschaften.“

Nach den Schweizermeisterschaften richtet sich der Fokus nun auf die Vorbereitung der selektionierten Athletinnen und Athleten für die Weltmeisterschaften.